Unser Olivenöl

Samos ist eine der wenigen „grünen“ Inseln der Ägäis. Sie ist die achtgrößte Griechenlands. Sehr hügelig geht es bis auf 1434 Meter den Kerkis hinauf.
Nahe am Festlandssockel regnet es im Winter teilweise heftig, was eine ganzjährig blühende Vegetation ermöglicht.
Die „Domaine Kounouklia“ – 350 Meter über Meeresspiegel auf einem Felsvorsprung direkt an einer Steilküste gelegen – liegt auf der Südseite der Insel und ist ganzjährig sonnenbeschienen. Hier wuchert alles wild durcheinander – Rosmarin, Thymian, Mandelbäume, Eukalyptus, Kapern, wilder Oregano, Ginster, Eichen, Oleander, Zypressen, Orchideen, Palmen, wilder Spargel, Zitronen, Orangen u.v.m.
Unser Olivenhain mit inzwischen 1700 Bäumen besteht aus jahrhundertealten Dopia und frischgepflanzten Kourounaika Bäumen.
Aber einmal im Jahr – im Mai kommt die große Motorsense, und es wird mit der Hand alles geschnitten um kategorisch die Anwendung von Round-up zu vermeiden. Durch diese aufwendige Pflege und der großen Hitze können hier keine Olivenfruchtfliegen existieren, so daß auch auf die Anwendung von Pestiziden oder Herbiziden gänzlich verzichtet wird.

Am 25. Oktober beginnt die Erntesaison. Mit Hand werden die Oliven von den Bäumen gepflückt (nicht geschlagen) und innerhalb von 2 Tagen zur Mühle gefahren. Die Oliven dürfen niemals in den Netzen liegenbleiben, da andernfalls sofort der Oxidationsprozess beginnt. Ohne Einsatz von Lösungsmittel werden die Oliven ohne Erhitzen in einer Dekanter-Trenn-Zentrifugen-Maschine zu Olivenöl verarbeitet.
Unverdünnt und Dank dieser speziellen Mikrolage erhalten wir ein sehr kräftiges Olivenöl! Dieses sollten Sie kalt zum Einsatz bringen bei jeglicher Art von heißem Gemüse. Kalt lässt es sich wunderbar auf jede Form von Pasta träufeln. Zu Salaten schmeckt es ebenfalls hervorragend.
Das Erhitzen ist keineswegs schädlich, da es ein 100%iges Naturprodukt ist, aber das Olivenöl verliert seinen Geschmack.

